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"Kann nicht Jemand aus meinem Bekanntenkreis mein Design erstellen?"

Aktualisiert: Feb 27

Für die Planung des Corporate Designs für Ihr Kosmetikinstitut benötigen Sie Jemanden, die Ihre Wünsche und Vorstellungen grafisch umsetzt. Das kann zum einen der oder die professionelle Grafikdesigner/in sein, oder Jemand, der sich mit der Materie „Grafik“ WIRKLICH auskennt.


Viele Kosmetikerinnen tragen sich mit dem Gedanken Jemanden aus dem Familienkreis zu wählen, der sich um die Erstellung des Grafikmaterials „kümmert“. Oder auch Jemanden, dem man privat kennt bzw. um 3 Ecken empfohlen wurde. So könnte man ja auch vielleicht eine Menge Geld sparen…


Vielleicht fühlen gar Sie sich selbst ausreichend inspiriert und informiert Ihre Designs selber zu erstellen. Genug Tools dazu gibt es ja bereits auf dem Markt.


Ich habe im Folgenden meine Überlegungen zusammen gestellt, wie Ihnen die Entscheidung sicherlich leichter fallen wird, ob Sie Jemanden aus dem näheren Umfeld mit der Erstellung Ihres persönlichen Designs beauftragen wollen:


  1. Er oder Sie ist ITler: Um damit komme ich gleich zu dem vielleicht umstrittensten Punkt. IT-Berufe sind einfach wunderbar, ohne IT hätte ich keine Möglichkeit zu arbeiten, hätten wir ALLE keine Möglichkeiten mit PC & Co. zu arbeiten. ABER, ITler sind nunmal keine Grafikdesigner/innen. Ich möchte hiermit keine ITler beleidigen - um Gottes Willen - und ich weiß es gibt so viele kreative IT-Köpfe da draußen, die es unglaublich drauf haben schönes Designs zu erstellen, aber manche eben nicht. Sollte sich ein ITler in Ihrem Bekanntenkreis befinden, fragen Sie gezielt nach, ob er schon einmal Grafiken erstellt hat, lassen Sie sich die Arbeiten zeigen.

  2. Sinn für Ästhetik: Die Kosmetikbranche ist geprägt durch Ästhetik. Und darum wird des auch in Ihrem zukünftigen Corporate Design gehen: einen wirklich schönen Flyer zu erstellen, der die Kund/innen ansprechen soll, harmonisch und schön. Der/die Ersteller/in des Flyers, des Logos und des sonstigen Grafikmaterials sollte definitiv einen Sinn für Ästhetik haben. Wir Designer sprechen von einer schönen Handschrift des Designs.

  3. Erfahrung bei der Erstellung von Grafikmaterial: Lassen Sie sich die bereits erstellten Designs zeigen. Können Sie sich mit der Handschrift des/der Designer/in identifizieren? Sind ihr/ihm die gängigen Grafiktools oder sogar Grafikprogramme bekannt? Gefällt Ihnen die Arbeit Ihres/Ihrer Bekannten? Das ist deshalb so wichtig, weil man dessen Stil nicht ändern kann. Stil hat man oder eben nicht.

  4. Kennt die Formate und des Procedere mit Druckanbietern: Die/derBekannte/r kann Druckerzeugnisse in den richtigen Formaten erstellen und beim Druckanbieter hochladen. Dies ist eines der oft vergessenen wichtigen Kernpunkte bei der Arbeit eines/einer Designer/in.

  5. Hat immer Zeit für Ihre Designs: Eine Zusage mal eben zwischen Tür und Angel ist schnell gemacht. „Ja, klar, helfe ich Dir, kein Problem“. Sicher, die Zusammenarbeit kann beim ersten „Willkommensflyer“ auch echt gut funktioniert haben. Aber wie sieht es mit der weiteren Zusammenarbeit des/der Bekannten aus? Sie benötigen ja noch viel mehr: eventuell Terminkarten, Visitenkarten, Aufsteller, Plakate, Logo, Gutscheine, etc.. Hat Ihr/e Bekannte/r auch wirklich Zeit, Ihre gesamten Grafikwünsche zu realisieren? Stellen Sie sich vor, Sie benötigen eine Gutschein Vorlage vor Weihnachten, kann Ihr/e Bekannte/r schnell und auf dem Punkt abliefern?

  6. Sie hatten noch nie Stress mit Ihrer/Ihren Bekannten: Ich nehme diesen Punkt bewußt als den letzten. Und ich gehe erstmal davon aus, natürlich hatten Sie noch einen Stress mit /IhrIhm gehabt. Aber Sie befinden sich nun mit ihm im „geschäftlichen Modus“. Sie benötigen etwas zu einem bestimmten Zeitpunkt und Ihr/e Bekannter sagt, dass sei/er gerade mit so viel Arbeit eingebunden ist und momentan leider keine Zeit hat, sie/er vertröstet Sie auf nächsten Monat. Das kann zu Stress führen. Sie haben mit ihr/ihm keinen Grafikdesign-Vertrag, keine schriftlichen Verbindlichkeiten. Sie sind also abhängig von ihr/ihm. Glauben Sie mir das führt zu Stress! Dieser Punkt ist auch mein persönlicher Klassiker, weswegen sehr viele Kund/innen sich dann schlußendlich entscheiden zu mir kommen: das Zeitproblem!

Lassen Sie die letzten 6 Überlegungen noch einmal Revue passieren. Wenn Sie überlegen, Ihr Grafikmaterial selbst zu erstellen, überlegen Sie genau, ob Sie die einzelnen Punkte selbst erfüllen könnten. Oder ob ihr/e Bekannte/r das kann. Falls ja, versuchen Sie es!


Falls aber auch nur einer der Punkte nicht erfüllt werden kann, empfehle ich Ihnen - und aus meinem tiefsten Designerherzen heraus - lassen Sie ein Profi das Designmaterial erstellen!


Ihre Yvonne Benschneider YBenschneider Grafikdesign & Webdesign



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